Presseinformation | 7. Oktober 2026

„Tag des Grabsteins“ am 17. Oktober 2026 steht unter dem Motto „Die Liebe bleibt“

Baumbestattung, Urnenwand oder pflegefreie Grabfelder: Die Bestattungskultur in Deutschland hat sich geöffnet. Einen Grabstein braucht heute niemand mehr. Gerade deshalb ist er für viele Hinterbliebene eine bewusste Entscheidung und wird gezielt als persönliches Zeichen des Erinnerns ausgewählt.

Darum geht es beim „Tag des Grabsteins“ am Samstag, dem 17. Oktober 2026. Der Aktionstag findet seit 2018 jeden dritten Samstag im Oktober statt. Bundesweit informieren Steinmetzbetriebe online und in ihren Werkstätten über Gestaltung, Preise und Geschichte des Grabsteins. Das Motto 2026 lautet „Die Liebe bleibt“.

Der Grabstein als sichtbares Zeichen der Trauer

Grabsteine stehen seit Jahrtausenden für Andenken und Erinnerung. Der Besuch am Grab gehört zu den Trauerritualen und kann Hinterbliebenen einen festen Ort des Gedenkens geben. Ein individuell gestaltetes Grab ermöglicht es Angehörigen, die Erinnerung an einen Verstorbenen sichtbar zu bewahren.

Das Steinmetzhandwerk verbindet dabei Gestaltung mit handwerklichem Können. Jeder Grabstein entsteht für einen bestimmten Menschen und für diejenigen, die um ihn trauern.

Initiator Alexander Hanel

Alexander Hanel führt ein Grabsteinwerk im mittelfränkischen Leutershausen und rief 2018 den „Tag des Grabsteins“ ins Leben. Zudem initiierte er den Friedhofskulturkongress und gründete mit Rokstyle ein Designlabel für Grabsteine.

„Ein Grabstein ist ein starkes Zeichen der Liebe“, sagt Hanel. Angesichts zahlreicher alternativer Bestattungsformen entschieden sich Hinterbliebene heute bewusst für ein Grab mit Grabstein.

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