Pressemitteilung | 01. Juni 2026

Zehn Monate CINDY-S: 70.000 Bürgerinnen und Bürger warten auf Antworten

Stopp Cindy-S e.V. kritisiert zehn Monate nach Einführung der Abflugroute am Flughafen Frankfurt fehlende Antworten von Behörden und Politik.

Erzhausen. Seit dem 10. Juli 2025 belastet die neue Abflugroute CINDY-S am Flughafen Frankfurt nach Angaben von Stopp Cindy-S e.V. mehr als 70.000 Menschen mit zusätzlichem Fluglärm. Zehn Monate nach Einführung der Route fordert der Verein eine substanzielle Überprüfung, mehr Transparenz und konkrete Antworten der zuständigen Stellen.

Der Verein kritisiert, dass bislang keine ausreichende öffentliche Aufarbeitung der Entscheidungsgrundlagen erfolgt sei. Betroffen seien unter anderem Menschen in Mörfelden-Walldorf, Langen, Groß-Zimmern, Büttelborn, Egelsbach, Erzhausen, Gräfenhausen, Wixhausen, Messel und Schneppenhausen.

Nach Einschätzung von Stopp Cindy-S e.V. gefährdet die Route zudem Immobilienwerte in erheblichem Umfang. Der Verein verweist auf wissenschaftlich gestützte Schätzungen und sieht Immobilienvermögen von rund 1,5 bis 1,8 Milliarden Euro betroffen.

Im Mittelpunkt der Kritik stehen nach Darstellung des Vereins die Fluglärmkommission Frankfurt, die Deutsche Flugsicherung, Fraport, Lufthansa sowie das Land Hessen. Stopp Cindy-S e.V. fordert eine außerordentliche Befassung mit der Route, eine unabhängige Lärmschutzprüfung und verbindliche öffentliche Stellungnahmen.

Der Verein setzt sich nach eigenen Angaben für die sofortige Aussetzung des Betriebs der Route CINDY-S sowie für ein transparentes und wissenschaftlich fundiertes Überprüfungsverfahren ein.

Die vollständige Presseinformation enthält weitere Informationen zur Kritik an der Abflugroute CINDY-S, zu den betroffenen Gemeinden, zu den Forderungen des Vereins sowie zu Quellen und Hintergründen.

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